Fortbildungen & Fachtagungen

Fachtagung im Rahmen des Modellprojektes "Gedenkstättenpädagogik und Gegenwartsbezug"
Förderung:
"VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie." (BMFSFJ)
Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" Berlin
Fritz Bauer Institut Frankfurt
Stiftung Jugendgästehaus Dachau


Jugendgästehaus Dachau


28./29.8.2010
Beruf Gedenkstättenpädagoge/-in
Selbstverständnis und Weiterbildung
Programm:
Präsentation der Projektergebnisse, Kennenlernen von Übungen, Vorträge u.a. von:
Dr.Wolf Kaiser: Gedenkstättenpädagogik
Monique Eckmann: Berufsbild Gedenkstättenpädagogik
Dr.Wolfgang Meseth: Pädagogisches Handeln am Lernort Gedenkstätte

Preis:
50€ (ohne Übernachtung)
80€ (mit Übernachtung im DZ)
40€ (ermäßigt, mit Übernachtung im MZ)

Herzlich Willkommen!
Detailiertes Programm und weitere Informationen werden gerne zugeschickt.
www.vielfalt-tut-gut.de

Anfrage

Fachtagung

JGH Dachau und Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung möglich
14. - 15.05.2010
11. Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte
Die Kirchen und die Verbrechen im nationalsozialistischen Staat

Das Verhalten der Kirchen zu den Verbrechen im nationalsozialistischen Staat findet öf-fentliche Aufmerksamkeit bis heute meist nur in Ausschnitten. So wird der katholischen und ev¬an¬ge¬li¬schen Kirche gleichermaßen regelmäßig die kritische Frage nach der Reaktion ihrer Ent¬schei¬dungs¬träger - Papst und deutsche Bischöfe bzw. Kirchenleitungen - zu einzelnen Ver-bre¬chens¬komplexen gestellt. Diese Form des investigierenden Fragens hat sich in der Ver¬gan-genheit als hilfreich für die kirchliche Zeitgeschichtsforschung erwiesen. Gleich¬zeitig gilt aber, dass die segmentierende Frageperspektive, wenn sie ohne die kon¬tex¬tu¬ellen Bedingungen kirch¬lichen Handelns auszukommen glaubt, zu Reduktionen führt, die oftmals ver¬ein¬fa-chende, bisweilen auch verzerrte Urteile nach sich ziehen.

Das 11. Dachauer Symposium will dieser Gefahr auf zweierlei Weise begegnen: Es lenkt den Blick in vergleichender Perspektive sowohl auf die katholische wie auch evangelische Kirche. Mit systematisierendem Interesse wendet es sich zudem grundlegend dem zeit¬ge¬nössischen kirchenrechtlichen und ethischen Handlungshorizont der Kirchen zu, bestimmt das komplexe kirchliche Beziehungsgefüge zu verbrecherischen Maßnahmen des NS-Staats – „Zwangs¬ste-rilisation“ und „Euthanasie“, „Zwangsarbeit“ sowie „Judenverfolgung“ – und fragt schlie߬lich nach den Nachwirkungen und den Aspekten der „Schuldfrage“ nach 1945. Es geht dabei darum, die Ambivalenzen, Resistenzen und Verstrickungen in der Haltung der Kirchen gegenüber den Verbrechen des NS-Staates sowie die konkreten Handlungsspielräume der Kir¬chen auszuloten, die ja ihrerseits im Fokus des Unrechtsstaates standen und sich selbst – zu¬min¬dest in Teilen - als Zielobjekte eines nationalsozialistischen „Kultur“- bzw. „Kirchen-kamp¬fes“ sahen.

Mit dieser Konzeption versucht das Symposium nicht nur einen Beitrag zur differenzierten Erforschung eines schwierigen Themas zu leisten, sondern aus Anlass des Zweiten Öku¬me-nischen Kirchentages auch eine Basis für den interkonfessionellen Dialog über den Umgang mit der Vergangenheit der beiden großen christlichen Kirchengemeinschaften bereit¬zustellen.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Universität Potsdam
Peter Bürgel, Oberbürgermeister der Stadt Dachau
Prof. Dr. Harry Oelke, Ludwig-Maximilians-Universität München
Nina Ritz, Päd. Leiterin Jugendgästehaus Dachau
Dr. Bernhard Schoßig, Projektleiter



Anmeldung | Anfrage

Fachtagung

JGH Dachau

Anmeldung möglich
09. - 10.10.2009
10. Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte
Öffentliche Erinnerung und Medialisierung des Nationalsozialismus:
Eine Bilanz der letzten dreißig Jahre
Wissenschaftliche Federführung:
Prof. Dr. Gerhard Paul, Universität Flensburg
www.dachauer-symposium.de

Anmeldung | Anfrage





Anmeldung möglich
10. - 11.10.2008
9. Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte
Das Jahr 1933. Die nationalsozialistische Machteroberung und die deutsche Gesellschaft
Wissenschaftl. Federführung:
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Universität Augsburg

Tagungsbericht
www.dachauer-symposium.de

Anmeldung | Anfrage

Einführungsseminar

Institut für Jugendarbeit Gauting


1. - 4.11.2007
Anti-Bias. Ein politisches Bildungskonzept gegen Diskriminierung aus Südafrika
Das englische Wort "bias" bedeutet Voreingenommenheit/ Schieflage/ Vorurteil. Der Anti-Bias-Ansatz geht davon aus, dass jede/r Vorurteile hat, die erlernt und u.a. in gesellschaftlichen Strukturen institutionalisiert worden sind. Entsprechend können unterdrückende und diskriminierende Kommunikations- und Interaktionsformen "ver-lernt" und die dahinter etablierten Ideologien aufgedeckt werden.
Die Weiterentwicklung des in den USA entwickelten Konzepts fand insbesondere in Südafrika nach dem Ende der Apartheid statt. Erst Anfang der 1990er Jahre gelangte Anti-Bias auch nach Deutschland.

Einführungsseminar in Kooperation mit Anti-Bias-Werkstatt Berlin
Veranstalter: Institut für Jugendarbeit Gauting und Jugendgästehaus Dachau
Preis: 120,-€ (inkl. U&V)


Fachtagung in Kooperation mit der Stadt Dachau und der Ludwig-Maximilians-Universität München

Jugendgästehaus Dachau


5./6.10.2007
8. Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte - "Sie waren dabei. Zuschauerinnen, Mitläuferinnen, Täterinnen im Nationalsozialismus"
www.dachauer-symposium.de



Lehrer- und Multiplikatorenfortbildung

Jugendgästehaus Dachau


7. - 10.6.2007
Konfrontationen
Bausteine für die pädagogische Annäherung an Geschichte und Wirkung des Holocaust
In Kooperation mit dem Fritz-Bauer-Institut Frankfurt a.M.
Pädagogische Arbeit zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaust provoziert häufig die Erwartung nach Moralerziehung und Vermittlung demokratischer Grundüberzeugungen.
Konfrontationen will eine Umsetzung dieser Erwartung ermöglichen, ohne dabei das historische Lernen aus den Augen zu verlieren. Das Konzept geht von der Erkenntnis aus, dass eigenes Alltagshandeln Einfluss auf soziale Prozesse und die Wahrung der Menschenrechte hat. Die Beschäftigung mit Geschichte wird insb. auf Entscheidungssituationen im historischen Alltag konzentriert, aber auch die Alltagserfahrungen der Lernenden werden in den Lernprozess einbezogen.
Die Fortbildung stellt das Konzept und seine u. a. kreative und gestaltpädagogische Arbeitsweise vor, erprobt und diskutiert sie.


Fortbildung

Jugendgästehaus Dachau


2. - 4.03.2007
Rechtsextremismus in Bayern
In Kooperation mit der DGB-Jugend Bayern und der djo-Deutsche Jugend in Europa


Lehrer- und Multiplikatorenfortbildung

Jugendgästehaus Dachau


9./10.2.2007
"Mehrheit, Macht, Geschichte"
Biografien zwischen Verfolgung, Diskriminierung und Selbstbehauptung
In Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum Berlin
Preis: 60,-(inkl.U&V); 20,-(inkl.V o.Ü.)

Die Fortbildung führt exemplarisch in das neue historisch-politische Lernmaterial "Mehrheit, Macht, Geschichte" ein, das vom Anne Frank Zentrum Berlin mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke entwickelt wurde und Anfang 2007 im Verlag an der Ruhr erscheint.

Wie soll und kann Geschichtslernen in der Einwanderungsgesellschaft und mit zunehmend heterogenen Jugendgruppen gestaltet werden? Und wie kann der Erwerb historischer Kenntnisse mit einer Reflexion über die Funktion von Geschichtserzählungen für das Selbstverständnis einer Gesellschaft sowie für das Verhältnis von Mehrheit und Minderheiten in der Gesellschaft verknüpft werden?

Anne Frank Zentrum Berlin



Teamerfortbildung im Rahmen des Sonderprojekts

Jugendgästehaus


8.-10.12.2006
„Aus der Geschichte lernen?“- Projektergebnisse
Vorstellung und Diskussion der Projektergebnisse und Erfahrungen. Übertragung in das pädagogische Angebot der „Studientage“ am Jugendgästehaus


Fachtagung

Jugendgästehaus


24.-26.11.2006
„Aus der Geschichte lernen?“- Projektergebnisse und Fachdiskussion
Vorstellung und Diskussion der Projektergebnisse im Kreis der Projektbeteiligten, -durchführenden und Fachkolleg/innen


Fachtagung

Jugendgästehaus


13./14.10.2006
7. Dachauer Symposium – „Dachauer Prozesse“
Das diesjährige Dachauer Symposium thematisiert die gerichtliche Verfolgung nationalsozialistischer Verbrechen. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten „Dachauer Prozesse“ vor amerikanischen Militärgerichten von 1945 bis 1948 und ihre Auswirkungen auf die Verfolgung von Kriegs- und Menschenrechtsverletzungen bis heute.

Kooperationsveranstaltung: Haus der bayerischen Geschichte, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Gefördert durch die Stadt Dachau


Tagungsbericht




Teamerfortbildung

Jugendgästehaus


6.-8.10.2006
Studientage
Weiterentwicklung der Seminarkonzepte am Jugendgästehaus Dachau


Teamerfortbildung im Rahmen des Sonderprojekts

Jugendgästehaus


25.-29.9.2006
„Aus der Geschichte lernen?“- Bausteine aus „betzavta“, „Achtung(+)Toleranz“ und „Konfrontationen“
Übungen aus Demokratie- und Toleranzförderungsprogrammen werden auf ihre Nutzbarkeit in Seminaren der Gedenkstättenpädagogik erprobt und diskutiert.